Gerold Tietz
Gerold Tietz.
Schriftsteller.
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Gerold Tietz.
Schriftsteller.

Pressestimmen zu Gerold Tietz




Auszüge aus den Pressestimmen:


Zu: "Würdigung des gesamten Werkes":

"[..] Gerold Tietz leistet durch seine Erzählkunst nicht nur eine modellhafte Erinnerungsarbeit von hohem literarischem Rang. Er baut durch seine humanistische Grundhaltung auch Brücken zwischen der 'alten' und der 'neuen' Heimat und trägt so zu einem friedlichen Miteinander der Völker, Sprachen und Kulturen in Europa bei."
[Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, 2007, Laudatio von Helga Unter]




Zu: "Böhmische Grätschen":

"[..] "Böhmische Grätschen" heißt der jüngste Roman des Esslinger Autors Gerold Tietz, der kurz nach Erscheinen des Buches gestorben ist [..] Tietz beschreibt Trennendes, vor allem aber Gemeinsamkeiten, die Tschechen und Deutsche verbinden [..] so sind es nicht nur die turnerischen "Grätschen", die die Sportler der tschechischen Sokol-Turnbewegung machen, sondern viel mehr noch die Sprünge, mit denen Menschen Hindernisse überwinden müssen, um zu überleben [..] Gerold Tietz webt aus der Fülle von Geschichten - manchmal tragisch, zuweilen komisch, anrührend oder ermutigend - ein dichtes Bild einer Gesellschaft mit vielfältigen Prägungen."
[NWZ - Neue Württembergische Zeitung, 19.Dezember 2009]




Zu: "Böhmisches Richtfest":

"[..] Gerold Tietz beeindruckt mit seiner Sprachkraft [..] Eine gut durchkomponierte Erzähltechnik lebt von geschickt eingesetzten Rückblenden sowie inszenierten Traumsequenzen. [..] ein barocker böhmischer Erzähler!"
[Rezensionsforum Literaturkritik.de, Juli 2007, von Volker Strebel]

"[..] erinnern in ihrer atmosphärischen Dichte und sprachlichen Eindringlichkeit an Günter Grass' Blechtrommel. [..] In bildmächtiger und sehr plastischer Sprache [..] thematisiert die Frage der Identität [..] das eindringliche Kapitel "Sudetendeutscher Tag", in dem das Los der NS-Gegner und der Sozialdemokraten zur Sprache kommt [..] ein beeindruckendes Stück Heimatkunde geliefert, eine brillant geschriebene und genussvoll zu lesende Geschichte der Kultur, die aus dem Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen ein unwiederbringliches Amalgam gemacht hat."
[Lichtung - Ostbayrisches Magazin, Juli 2007/3, S.51]

"[..] Promotion zum Doktor der Philosophie im Fach Geschichte [..] 2006 erhielt er den Ersten Preis der Künstlergilde für Prosa. [..] Tietz gehört noch zu der Erlebnisgeneration sudetendeutscher Autoren [..] in der Tradition des großen tschechischen Erzählers Jaroslav Hašek [..] deren Protagonisten nach einer weiten Skala menschlicher Eigenschaften agieren [..] wird deutlich, daß die ideologischen Vorurteile der Ewiggestrigen auch in der neuen Umgebung wirksam bleiben. [..] der auf ebenso differenzierte wie virtuose Weise die Vielfalt und die Zerstörung einer jahrhundertealten Kultur schildert [..] geht es um das politische Welttheater in Böhmen, Deutschland und Frankreich und besonders um dessen Auswirkungen auf das Alltagsleben der kleinen Leute. [..] Besonders ausdrucksstark in ihrer atmosphärischen Dichte und bildhaften Sprache sind die Kapitel über den Zusammenbruch des Prager Frühlings. [..] Neuorientierung im Deutschland der Nachkriegszeit paradigmatisch durch eine Fülle farbiger Gestalten und Szenen dargestellt. [..]"
[Sudetendeutsche Zeitung, Volksbote, Folge 21, 25.5.2007]

"[..] mit dem Sudetendeutschen Kulturpreis 2007 für Literatur ausgezeichnet worden [..] ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller, der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste und der Esslinger Künstlergilde. [..] Ein "humanistisch-aufklärerischer Geist, aber auch Mitleid mit den Schwachen, Hilfsbedürftigen" durchziehe die "Böhmische Fuge". "Gerold Tietz leistet durch seine Erzählkunst nicht nur eine modellhafte Erinnerungsarbeit von hohem literarischen Rang. Er baut durch seine humanistische Grundhaltung auch Brücken zwischen der ,alten' und der ,neuen' Heimat und trägt so zu einem friedlichen Miteinander der Völker, Sprachen und Kulturen in Europa bei", betonte Vogler bei der Preisverleihung."
[Esslinger Zeitung, 18.6.2007]

"[..] An die gemeinsame Kultur anzuknüpfen sei wichtiger als jeder verbale Schlagabtausch unter Politikern [..] Schuldzuweisungen wird der Leser darin nicht finden [..] dieses Jahr für sein Werk den Sudetendeutschen Kulturpreis für Literatur erhält [..] Mit Kinderaugen, aber keineswegs verniedlichend, beschreibt der Autor die damalige Flucht [..] bildgewaltige Sprache"
[Esslinger Zeitung, 24.3.2007]

"[..] Frage der Identität, die der Autor durch seine Protagonisten aufwerfen lässt [..] Mit dem "Böhmischen Richtfest" knüpft der 1941 in Horka geborene Schriftsteller an seinen Roman "Böhmische Fuge" an [..] nicht, wie dies meist geschieht, das Trennende betonen und das gegenseitig zugefügte Leid aufrechnen [..] "Versuch, ein Stück gemeinsamer Kultur, das verloren gegangen ist, zurückzuholen" [..] für seine Verdienste um die Aussöhnung in diesem Jahr der Sudetendeutsche Kulturpreis für Literatur verliehen worden [..] Klischees und Heimattümelei überwinden [..] "Die Baustelle Böhmen auf der Großbaustelle Europa."
[Stuttgarter Zeitung, 24.3.2007]




Zu: "Große Zeiten - Kleines Glück":

"[..] Gerold Tietz ist augenscheinlich mit der Gabe des Zuhörens und des Hinsehens begnadet. Die Stimmungen der bäuerlichen Landschaft [..] im Jahresverlauf und in den Zeiten des Jahrhunderts gibt er ebenso exakt und sensibel wieder wie die Atmosphäre Prags vor und nach der Errichtung des ´Protektorats`. [..] Tietz beschwört eine Welt, die die seine hätte werden können, die es aber nicht wurde, weil zerstörungswütiger Größenwahn sie in den Untergang trieb."
[Herbert Schmidt-Kaspar, München, 2007]

"[..] Gerold Tietz betreibt die Suche nach Identität und Wahrheit mit feiner Ironie und sprachlicher Virtuosität. [..]"
[Preisverleihung der Künstlergilde, Anneliese Merkel, 2006]

"[..] Gerold Tietz [..] nähert sich jener Zeit ohne Vorwürfe und ohne falsches Pathos, stattdessen mit Hilfe von Zeitzeugen und einer beträchtlichen Portion Ironie sowie der kritischen Distanz des Historikers. [..]"
[Esslinger Zeitung, 22.9.2005]

"[..] Tietz´ Roman lebt von seinem packenden, lebendigen Erzählstil. [..] Erst der Einblick in das individuelle Schicksal [..] zeigt, wie Politik das Privatleben von Menschen zerstören kann. [..]"
[Wendlinger Zeitung, 23.9.2005]

"[..] 'Große Zeiten - Kleines Glück' [..] das einstige friedliche Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen [..] dann immer schneller ins Gegenteil verkehrt. Auf der Strecke bleiben nicht nur Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Träume. Verloren gegangen ist in jenen Jahren [..] auch eine kraftvolle Kultur, die Bestandteil europäischer Kultur war und die es gelte zurückzuholen. [..] Tietz schreibt, um das noch heute von vielen Tschechen wie Sudentendeutschen gepflegte Bild voneinander zurechtzurücken und 'um das Thema Heimat und Vertreibung nicht einigen Rechten oder Rechtsradikalen zu überlassen.' Auf der tschechischen Seite hat Tietz bei dem Versöhnungsprozess durchaus Fortschritte festgestellt. 'Es wird Zeit, dass sich nun auch die Sudentendeutschen einmal sebstkritisch hinterfragen. Das Verharren auf einer Position ist nicht sinnvoll.' [..]"
[aus: Kai Holoch in: Stuttgarter Zeitung, 26.9.2005]




Zu: "Böhmische Fuge":

"[..] Das ständige ´Umdrehen` und ´Hinterfragen` von scheinbar klaren Verhältnissen ist kennzeichnend für Tietz´ Art zu schreiben, ebenso das bewusste sich Abwenden von einer Haltung, die immer nur der verlorenen Heimat hinterher trauert und die Deutschen in der Opferrolle sehen möchte. [..] Was ihn vom Lamento der von ihm selbst so genannten ´Heimathändler und Identitätsstifter` [..] unterscheidet, ist ein suchender Blick, beharrliches Herausfinden wollen und Nachfragen, nicht nur nach der eigenen Herkunft und nationalen Identität, sondern auch ein Infragestellen jeglicher vorschneller Einordnungsversuche. [..]"
[Studentenzeitung an der Palacký Universität in Olomonc, 2005/2006, von Birgit Gunsenheimer]

"[..] In tragischen und komischen Geschichten spiegelt sich die Zerstörung einer jahrhundertealten gemeinsamen Kultur. Dabei zieht eine Fülle von farbigen Figuren und Episoden am Leser vorüber. [..]"
[Pforzheimer Zeitung, 24.12.2005]

"[..] Jetzt erfährt das 1997 erschienene Buch nicht nur eine deutsche Neuauflage [..] sondern kommt im Herbst auch in tschechischer Übersetzung auf den Markt. Für den Autor ist dies eine besondere Auszeichnung: 'Ich habe das Buch auch und gerade für tschechische Leser geschrieben und möchte sie zum Dialog mit den Deutschen einladen.' [..] Private Schicksale und politische Verstrickungen werden von Gerold Tietz zu einem dichten Bild verwoben. [..] 60 Jahre nach Kriegsende sind die Themen Nationalismus, Flucht und Vertreibung noch immer von brennender Aktualität. [..]"
[aus: Sudetendeutsche Zeitung, 26.8.2005, S.8]

"[..] Einer vergangenen Kultur hat der Esslinger Autor Gerold Tietz in seiner 'Böhmischen Fuge' ein Denkmal gesetzt. [..] Gerold Tietz, selbst 1941 in Böhmen geboren und 1945 mit seiner Familie nach Deutschland vertrieben, beschreibt das gewachsene Zusammenleben von Juden, Tschechen und Deutschen. Nationalismus und Rassenwahn machen dem friedlichen Miteinander ein Ende. [..] Tietz geht es in seinem Roman darum, die verschüttete gemeinsame Kultur über Zerstörung und Verwüstung hinaus sichtbar werden zu lassen. [..]"
[aus: Esslinger Zeitung, 15.8.2005]

"[..] raffinierte Komposition, attraktive Sprachgestaltung, vertraute Kenntnis des (sudeten)deutschen wie tschechischen Milieus und der tschechischen Realität. [..]"
[aus: Václav Maidl in: Stifter Jahrbuch, Neue Folge 13, 1999]

"[..] ein Buch, das vor allem durch seinen neuen Blickwinkel auf das Thema Flucht und Vertreibung [..] bedeutend ist [..]"
[aus: Jenny Poláková in der Prager Literaturzeitschrift TVAR, 3, 1999]

"[..] Je to kniha významná predevším pro nový pohled na téma, které bylo jiz mnohokrát ruzným zpusobem zpracováno, a povazuji za dulezité na ni ceské ctenáre upozornit. [..]"
[Jenny Poláková , TVAR, 3, 1999]




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Zeit für ein gutes Buch! (13:23 Uhr, 25.09.2017)